EINE DOKUMENTATION
Ansicht der Bahnstation Heimbach (Nahe) von der Straßenseite aus gesehen © Copyright 2000 - 2020 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Bahnstation Heimbach (Nahe) Bahnstation Heimbach (Nahe) 326,0

Bau und Streckeneröffnung

Am 26. Mai 1860 eröffnete die Rhein- Nahe Eisenbahn-Gesellschaft (RNE) das Teilstück der Nahetalbahn zwischen Oberstein (heute Idar-Oberstein) und Neunkirchen. Die 141,8 Kilometer lange Gesamtstrecke ging am 26. Mai 1860 in Betrieb. Die Wohnsiedlung und der Bahnhof gehörten bei der Streckeneröffnung zum Fürstentum Birkenfeld und lagen außerhalb der gleichnamigen Ortschaft.

Der Bahnhof Heimbach (Nahe)

Über den Vorgänger des heutigen Stationsgebäudes ist leider so gut wie nichts bekannt. Im Atlas der Eisenbahnen von 1886 ist Heimbach (Nahe) als Station für Reisezüge ausgewiesen. Anhand der Luftaufnahme ist eine große Leerfläche zu erkennen, auf der wahrscheinlich ein Güterschuppen stand. Da der Bahnhof 1938 zur Rangklasse III gehörte, muss ein Güterschuppen mit Längs- und Kopframpe vorhanden gewesen sein. Mit Eröffnung der Nebenbahn nach Bumholder am 15. Dezember 1912 wurde Heimbach zum Trennungsbahnhof. Aus dieser Zeit stammt auch der Mittelbahnsteig, der durch einen Personentunnel erreichbar war. Das Gleiche gilt für die alten Treppenüberdachungen. Nach der Einstellung des Personenverkehrs 1981 wurde das Stationsgebäude abgerissen. Danach baute die Bahn ein modernes elektronisches Stellwerk, in dessen Verlängerung ein Betondach den Zugang zum Personentunnel vor Witterungseinflüssen schützt. Ein kleiner Dienstraum befindet sich am Gebäudekopf.

Weitere Streckeneröffnungen und Ausbauten

1884 erfolgte der zweigleisige Streckenausbau. Am 15. Dezember 1912 eröffnete die Nebenbahn nach Baumholder den Betrieb. Zwischen 1981 und 2014 stellte die Bahn den Personenverkehr nach Baumholder ein. 2004/2005 begannen umfangreiche Sanierungsarbeiten an des Bahnsteigen. Die Gleisanlage wurde dabei auf des Notwendigste zurückgebaut. 2014 wurde die Strecke nach Baumholder reaktiviert. Die Strecke gehört heute der Verbandsgemeinde und wird von der RP-Eisenbahn GmbH betrieben.

Was hat sich verändert, was ist geblieben

Erhalten geblieben ist nur noch eine lange, schräge Verladerampe, die von der Straßenzufahrt bis zum Stellwerk reicht.
Bilder Heimbach (Nahe)
Luftaufnahme
Nahetalbahn Bingen (Rhein) Hbf Saarbrücken Hbf Planung und Konzession
Die Eisenbahn “kam” am 26. Mai 1860 nach Heimbach (Nahe). Also 25 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Heimbach hatte zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Einwohner (Ende 2018 waren es 326 Einwohner). Kronweiler gehört zur Verbandsgemeinde Baumholder.
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